
Presse-InformationJohn Deere Technologie- und Innovationszentrum nimmt seinen Betrieb auf

Kaiserslautern, 18. Juni 2010 - Im Beisein des rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Kurt Beck hat John Deere jetzt sein neues Technologie- und Innovationszentrum (ETIC) Kaiserslautern feierlich eröffnet. Als einer der wichtigsten Forschungs- und Entwicklungsstandorte des Konzerns vollzieht das ETIC damit den Schulterschluss mit ähnlichen Einrichtungen in den Vereinigten Staaten und in Indien.
Im John Deere ETIC werden Zukunftsentwicklungen erarbeitet und gemeinsam mit den Produktentwicklungsabteilungen der Fabriken zur Serienreife gebracht. Einer der Schwerpunkte liegt dabei auf dem Gebiet der "Präzisionslandwirtschaft", in dem das Unternehmen bereits eine führende Stellung in der Branche einnimmt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Integration von „intelligenten Technologien“ und der Elektronik in Landmaschinen. Ziel ist dabei, den Fahrer zu entlasten und die Technik durch die automatische Anpassung an wechselnde Arbeitsbedingungen noch wirtschaftlicher arbeiten zu lassen.
"In insgesamt neun Forschungs- und Entwicklungszentren rund um den Erdball suchen John Deere Mitarbeiter gemeinsam nach Antworten auf Zukunftsfragen. Es sind dies in erster Linie die Sicherstellung der Ernährung einer rasch wachsenden Weltbevölkerung und die Bereitstellung von Infrastruktur", so Markwart von Pentz, Präsident der Sparte Landmaschinen und Maschinen für die Rasen- und Grundstückspflege.
"Mit etwa 4,5 Millionen US-$ pro Arbeitstag re-investiert John Deere rund 4 % seiner Maschinenumsätze in Forschung und Entwicklung und gehört nicht zuletzt deshalb zu den innovativsten Unternehmen der Branche. Für unsere Entwicklungsarbeit als weltweit tätiger Hersteller könnten die Rahmenbedingungen anderswo kaum besser sein", so von Pentz.
"Die Standortvoraussetzungen waren in Kaiserslautern insofern ideal, als wir hier eine Reihe von hoch kompetenten Partnern vorfinden, mit denen wir eine Vielzahl von Vorhaben gemeinsam angehen können", so Prof. Dr. Klaus Höhn, der als Vice President Advanced Technology & Engineering Zukunftsentwicklungen des Konzerns den Weg ebnet. "Dank der ausgezeichneten Unterstützung durch die PRE-Park GmbH, die Stadt Kaiserslautern und das Land Rheinland-Pfalz haben wir dieses Projekt innerhalb von weniger als zwei Jahren realisieren können", so Höhn.
Im neuen Europäischen Technologie- und Innovationszentrum arbeiten derzeit etwa 90 hochqualifizierte Ingenieure, Informatiker und Landtechniker. Der schrittweise Ausbau des ETIC sieht die Aufstockung des Personalstandes auf bis zu 200 Mitarbeiter innerhalb der nächsten Jahre vor.
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